Matchbericht Damen 2 gegen Volley Emmen Nord

ChantalDamen 2

Die Neuenkircher Volleyballerinnen hatten sich fest vorgenommen, nach dem sensationellen letzten Spiel gegen Ruswil erneut eine tolle Leistung an den Tag zu bringen. Geklappt hat es leider nicht. 3:1 (23:25; 28:26; 25:18; 27:25)

Mit dem Heizen haben es die Emmer offensichtlich nicht so. Es herrschten kühle Temperaturen in der Halle, was es den Spielerinnen schwer machte, sich richtig aufzuwärmen. Vor allem Ersatzspielerinnen, welche nach einem Aufenthalt neben dem Feld eingewechselt wurden, klagten über zu wenig Wärme im Körper. Dieser Aspekt könnte mitunter mitverantwortlich gewesen sein für eine phasenweise fehlende agile Spielweise. Unter dem Strich musste man erkennen, dass Emmen wohl nicht zu den Gegnern gehört, die dem Neuenkircher Team liegen. Verzögerte Angriffe in der Mitte machten es dem Block schwer. Umso schneller kamen die Angriffe über aussen, was wiederum ein Umstellen der Verteidigung bedeutete. Vor allem aber eine starke Verteidigungsarbeit des Heimteams liess die Neuenkircherinnen fast verzweifeln.

Den ersten Satz konnte Neuenkirch gerade mal noch knapp nach Hause bringen. Die folgenden Sätze waren ein Wechselspiel der Gefühle. Mal konnte Neuenkirch reüssieren, dann lief wieder gar nichts. Orientierungslosigkeit und auch Ratlosigkeit machten sich auf der Neuenkircher Seite immer mehr breit. Es hätte die eine Spielerin gebraucht, die sich dem Gegner furchtlos stellt. So eine war aber dieses Mal auf Neuenkircher Seite nicht zu finden. Es bleibt nichts anderes, als die positiven Aspekte des Spiels zu werten. Denn die gab es durchaus. Clevere Punkte von Sina Stirnimann, die wiederholt das Loch beim Gegner fand. Starke Annahmearbeit von Jasmine, die auf ihrer Position sehr präsent war. Flexibilität von Viviane, die sich einem Positionenwechsel stellte. Jetzt gibt es erst einmal eine kurze Matchpause, bis es dann am 23. November in Sarnen gegen Volleya weitergeht.