Es war einer dieser Tage, an denen einfach alles ein bisschen zäher wirkte als sonst. Ob die Beine noch vom Mittwochskrimi gegen Baden brummten, der gestrige Lotto-Einsatz uns den Schönheitsschlaf geraubt hat oder ob die Bahnhofhalle wieder ihren ganz eigenen Zauber versprühte, ist schwer zu sagen. Fakt ist: Wir taten uns von Beginn weg schwer.
Luzern machte uns den Einstieg auch nicht leicht. Ihre Aufschläge flogen uns um die Ohren und setzten unsere Annahme unter Dauerstress. Satz 1 ging deshalb völlig zurecht an die Luzernerinnen.
Nicht einmal unser fantastischer Fanclub, laut, treu und wie immer voll dabei, konnte uns sofort aus diesem Mini-Loch ziehen. Aber immerhin: Schritt für Schritt wurde es ein bisschen stabiler. Nicht schön, nicht elegant aber solide genug, um langsam die Kontrolle zu übernehmen. Und plötzlich standen wir da, drehten das Spiel und gewannen mit 1:3.
War es ein Glanzstück? Definitiv nicht. War es wichtig? Oh ja. Drei sehr wertvolle Punkte nehmen wir gerne mit.
Jetzt gönnen wir uns eine kleine Pause, bevor es am 6.12. in Bellinzona weitergeht. Vielleicht schliessen sich bis dahin auch Beine, Schlaf und Annahme wieder fest an unser Team an. Bis dahin – Ka-tschu-jo!
25:20, 19:25, 24:26, 16:25
Simona Jäger

